KSC-Vizepräsident reicht Vereinsinterna an die Presse weiter

Die aktuelle Situation rund um den Karlsruher Sport-Club beschäftigt momentan alle, deren Herz am Verein hängt:
Mitglieder, Fans, Gremien und Angestellte. Wir als Supporters Karlsruhe 1986 e.V. nehmen wahr, dass in der Mitgliedschaft des KSC, dem Fan-Umfeld und letztlich in der Öffentlichkeit, ein oftmals falsches Bild der eigentlichen Situation gezeichnet und wahrgenommen wird.

Leider geht es in dieser Sache nicht um sportliche Belange, sondern um Mehrheitsverhältnisse, Machtmissbrauch und persönliche Befindlichkeiten.Mit diesem Wissen blicken wir zurück in den April diesen Jahres. Bereits damals haben wir in einer von uns veröffentlichen Stellungnahme geschrieben:

Wir, die Supporters Karlsruhe 1986 e.V., rufen alle Beteiligten im Verein dazu auf, […] demokratisch getroffene Entscheidungen zu akzeptieren […] und fordern, dass zukünftig wieder mit einer Stimme für den Verein gesprochen wird und Mehrheitsverhältnisse und Abstimmungsergebnisse akzeptiert und nicht öffentlich kritisiert werden!“

Dieses Statement gilt auch heute und mehr denn je!

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Verteilung der TV-Gelder im Profifussball – Ein Kommentar

Die Fußball-Bundesliga läuft. Die Stadien sind leer, dennoch ist der Protest der Fanszenen allgegenwärtig sichtbar. Auch während unseres Heimspiels am 28.11.2020 gegen den SC Paderborn wurde auf einem Banner an der N-Tribüne eine gerechte Verteilung der TV-Gelder gefordert. Die Kluft zwischen den Top-Clubs und den vermeintlich „kleinen“ Vereinen, zu welchen auch unser Karlsruher SC zählt, darf nicht noch größer werden.

Der KSC hatte zuvor, zusammen mit vier Erstligisten (FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld, FC Augsburg, VfB Stuttgart) und neun weiteren Zweitligisten, in einem Positionspapier eine gerechtere Verteilung der Gelder gefordert. So wurde u.a. formuliert, dass die nationalen und internationalen TV-Einnahmen der DFL zusammen in einem Topf landen sollen. Dadurch würde der Anteil der zweiten Liga an den Gesamteinnahmen steigen. Eine weitere Forderung war, dass bei der Verteilung nicht nur die Leistung, sondern auch die Attraktivität der Klubs berücksichtigt werden soll. Ein wie wir finden, guter Ansatz für ein Umdenken im Profifußball.

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Der Ball rollt, das System bleibt krank

Wir drehen die Uhr ein Jahr zurück. Es gibt irgendwo in Deutschland ein Hochrisikospiel. Der Ausschluss von Gästefans wird diskutiert, irgendjemand wirft mal wieder die Debatte um personalisierte Ticktes auf und an das Alkoholverbot bei solchen Spielen hat man sich fast schon gewöhnt. Von den Fanszenen gibt es Widerstand. Das Spiel läuft friedlich ab. Diskussionen um Einschränkungen haben sich erst einmal (wieder) erübrigt.

2020 ist Coronajahr. Seit mehreren Monaten müssen wir in vielen Bereichen mit Einschränkungen leben. Sie sind sinnvoll und angebracht, um das Virus einzudämmen. Doch da es bei verschiedenen Freizeitangeboten durch entsprechende Hygienekonzepte bereits eine Rückkehr zur Normalität gibt, zieht auch der Fußball nach. Die DFL sieht in ihrem Konzept u.a. ein beschränktes Zuschaueraufkommen, ein Verbot von Gästefans, personalisierte Tickets, Abstandsregelungen oder ein Alkoholverbot vor. Widerstände gibt es dieses Mal keine, denn die Maßnahmen sind wichtig, um das Infektionsrisiko gering zu halten und mögliche Infektionsketten nachzuverfolgen.

Die Maßnahmen sind notwendig, um eine Rückkehr von Zuschauern ins Stadion überhaupt zu ermöglichen. Und so viel darf verraten sein: Der ein oder andere von uns wird so schnell wie möglich auch wieder im Stadion sein, um die Spiele live zu verfolgen.

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