Spende an die SOKO Dynamo

Angesichts des heutigen Auswärtsspiels bei Dynamo Dresden, bei welchem mehr als 600 Fans aus Karlsruhe im Sonderzug anreisen werden, blicken wir noch einmal auf die Ereignisse rund um das Spiel in Karlsruhe im Mai 2017 zurück:

Wir schreiben den 14.05.2017. Dynamo Dresden reist zum Auswärtsspiel nach Karlsruhe. Begleitet wird die Mannschaft von ca. 2.000 Fans aus Dresden. Diese ziehen in einem von der Polizei geduldeten Fanmarsch über den Adenauerring zum Wildparkstadion. Angeführt von einem Trabant, folgen die Anhänger einheitlich im Camouflage Look und erklären dem DFB als selbsternannte „Football Army Dynamo Dresden“ den Krieg. Über die Folgen, welche diese Aktion nach sich zieht, konnte sich zur damaligen Zeit wohl niemand im Klaren sein.

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Supporters und Fanhilfe verurteilen Polizeitaktik beim Derby

Im Vorfeld der Partie zwischen dem VfB und dem KSC fanden drei Sicherheitsbesprechungen statt. An diesen nahmen u.a. der Einsatzleiter der Stuttgarter Polizei, Verantwortliche des KSC (Fanbetreuung, Sicherheitsbeauftragter und der Leiter des Ordnungsdienstes), sowie das Karlsruher Fanprojekt teil. In diesen Besprechungen wurde folgendes gemeinsames Sicherheitskonzept ausgearbeitet:

12 gemeinsam anreisende Busse, die ab Karlsruhe von der Polizei begleitet wurden, sollten direkt vor dem Gästeeingang auf der Benzstraße parken, wie auch von Polizei und VfB in ihrem Fanbrief kommuniziert. (https://www.ksc.de/fileadmin/user_upload/News/19_UK_FB_Fanbrief_Karlsruhe.pdf) Parallel sollten die KSC-Fans, die mit dem Zug anreisten, in Untertürkheim aussteigen und zu Fuß zum Stadion geleitet werden.

Dieses Sicherheitskonzept wurde auf Grund des Pyrofundes am Vortag im Gästeblock (https://www.swr.de/sport/fussball/vfb-stuttgart/Fussball-2,pyroimgaesteblockartikel-vfb-stuttgart-100.html) kurzfristig und nicht abgesprochen geändert. Weder das Fanprojekt Karlsruhe noch die Vereine wurden in diese Entscheidung miteinbezogen. Allen Businsassen wurde die Weiterfahrt ab Untertürkheim verwehrt und nach über einer Stunde Wartezeit ein gemeinsamer Fußmarsch mit den Zugfahrern angeordnet.

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